Poros

Poros kennen wir schon aus dem vergangenen Herbst. Wieder liegen wir am Nordkai, die Plätze in der Durchfahrt zwischen der Insel und Galatas auf dem Festland sind alle von Dauerliegern und vor allem großen Chartercrews mit Skipper belegt, die einen entsprechenden Deal mit einem der zahlreichen Restaurants entlang des Kais machen. An 2er-Crews so wie uns hat man dort verständlicherweise kein Interesse.

Während man dort auch um diese Jahreszeit schon dicht an dicht und zum Teil sogar „im Päckchen“ nebeneinander liegt, ist derzeit am Nordkai noch fast nichts los. Hier liegt man auch deutlich ruhiger als vor den gut besuchten Tavernen.

Natürlich läuft man ein paar Schritte mehr ins Zentrum des Geschehens oder hoch hinauf zum Uhrturm, auch zahlt man eine Liegegebühr von 14 Euro pro Tag – sofern die Repräsentantin der Gemeinde sich zum Kassieren aufraffen kann 😊, was durchaus nicht immer der Fall ist, und so zahlen wir nur für einen Tag, obgleich wir insgesamt 3 Nächte dort zubringen. Wenn man möchte, bekommt man hier auch Wasser und Strom, das kostet jedoch extra und theoretisch sind wir ja autark, mit Solarmodulen, Windgenerator und Wassermacher.

Mit Peter und Martina von der Segelyacht „Bummler“ haben wir im Oktober den netten kleinen Ort intensiv erkundet, so begnügen wir uns diesmal mit der Erprobung eines kleinen Restaurants „in der zweiten Reihe“ ohne Meerblick – davon hatten wir ja die letzten Tage reichlich 😉.

Wir freuen uns, dass die Skipper-Bar, wenige Schritte von unserem Liegeplatz entfernt, ihr WiFi-Passwort aus 2017 noch nicht geändert hat, und so haben wir endlich mal wieder ein sehr gutes WLAN zur Verfügung, um den Beitrag über die Fahrt von Kreta zu verfassen. Erschöpft von den Nachwehen der Reise chillen wir in der Bar im Schatten und nutzen auch die Gelegenheit, unsere elektronischen Seekarten auf den neuesten Stand zu bringen.

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