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Satelliten Tracking – ARC 2018

Die Zeit bis zur Abfahrt am Sonntag vergeht wie im Flug und immer noch gibt es viel zu tun: neue Segel anschlagen, die letzten Einkäufe, vorkochen für ein paar Tage und so viel mehr. Vorgestern haben wir uns riesig gefreut über den Besuch von Tom Logisch und seiner Tochter Josephine (tom logisch – exploring the world in a better way UG), die uns hier kurz vor dem Startschuss noch den Hydrogenerator von Watt&Sea angebaut haben. Der Generator wird maßgeblich dazu beitragen, dass wir auf der Atlantiküberquerung auch in Abwesenheit von Sonne und selbst bei wenig Wind allein durch die Fahrtströmung Strom erzeugen können. Und so werden wir hoffentlich nicht wieder in eine solch missliche Energienotlage geraten, wie kürzlich auf dem Weg nach Las Palmas.

Und natürlich gibt es jede Menge vorbereitendes Programm: die spektakuläre Hubschrauber-Rettungsübung liefert eindrucksvolle Bilder – da hofft wohl jeder Teilnehmer, dass man in eine solche Situation nie kommen wird, beziehungsweise im Falle eines echten Notfalls der Hubschrauber noch irgendwie in Reichweite ist oder gebracht werden kann. 

Die anschließende Demonstration der Seenotsignale wie auch das Auslösen der Rettungsinsel droht im wahrsten Sinne des Wortes fast ins Wasser zu fallen, denn der Tag ist kalt und grau und in unregelmäßigen Abständen regnet es heftig.

So nimmt es kein Wunder, dass der Repräsentant aus St. Lucia bei seiner Ansprache anläßlich der offiziellen Eröffnung der ARC 2018 den größten Beifall erntet, als er von dem warmen und sonnigen Wetter auf St. Lucia vorschwärmt.

Seit ein paar Tagen ist auch unser Satelliten-Tracking-Sender aktiv, so dass man uns ab jetzt und während der gesamten Fahrt über den großen Teich online verfolgen kann. Jedes Schiff, das wie wir an der Atlantic Rallye for Cruisers (ARC 2018) teilnimmt, wird für die Dauer der Überfahrt mit einem solchen Satellitensender ausgestattet. Der Sender ist am Heck unseres Schiffes befestigt. Alle vier Stunden werden die Positionsdaten aktualisiert und die Schiffs-Position auf der Karte angezeigt.

Und so geht`s: Über den Link https://www.worldcruising.com/arc/event.aspx  gelangt man zum Tracking. Ein Klick auf „where are the boats?“ und das Race „ARC 2018“ auswählen. Das ist wichtig, denn es gibt noch ein weiteres Segelschiff mit Namen ITHAKA, dieses Boot jedoch ist in einer anderen Rallye „ARC+ 2018“ gestartet, welche den Weg über die Kapverden in die Karibik nimmt.

Links im Menü befindet sich die alphabetische Liste der Boote. Ein Klick auf den Bootsnamen hebt das Schiff auf der Karte hervor. Fährt man mit der Maus über die Bootsgraphic, werden weitere Daten angezeigt, zum Beispiel der Name des Skippers. Natürlich kann man in die Karte bzw. das Satellitenbild auch hineinzoomen. Bei größter Auflösung werden die Bootsnamen auch direkt auf der Karte angezeigt. Noch einfacher geht das alles auf dem Smartphone über die App „YB-Tracker“, die man im App-Store herunterladen kann.

Noch bis spät in der vergangenen Nacht hatten wir die Elektriker an Bord, die über mehrere Tage versucht haben, uns ein neues Ladegerät mit Inverter einzubauen. Das ganze hätte schon vor fast zwei Wochen stattfinden sollen, aber immer wieder wurden wir vertröstet. Die Crash-Aktion in letzter Minute hat leider sehr an unseren Nerven gezehrt. Aber jetzt sind wir (fast) startbereit und freuen uns auf die kommenden – hoffentlich entspannten 😊- Tage auf hoher See.

Mit einigen Impressionen vom Start der ARC+ am 11.11.2018 verabschieden wir uns für die nächsten drei Wochen. Bilder von unserem Start heute werden mit Sicherheit wenige Stunden nach dem Start um 13:00 Uhr UTC auf der ARC-Facebook-Seite zu sehen sein https://www.facebook.com/arcrally/?ref=br_rs . Vielleicht schreiben wir auch ein paar Kommentare auf die Worldcruising-Website von den Erlebnissen unterwegs. In jedem Fall kann Sinn, dort ab und zu mal reinzuschauen und zu sehen, ob es etwas es Neues gibt…. https://www.worldcruising.com/arc/event.aspx

Wir denken, dass wir mindestens 21 Tage unterwegs sein werden, bis wir unser Ziel St. Lucia in der Karibik erreichen. Vielleicht auch länger – wie immer spielen Wind und Wetter dabei die Hauptrolle ….

Acht Tage bis Gran Canaria


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